Abkürzungen im BIM-Kontext - Fortgeschrittene

29. April 2021 Bauindustrie / BIM Sarah Feustel

Im Rahmen der Digitalisierung des Bauwesens und speziell im Bereich Building Information Modeling (BIM) gibt es eine Vielzahl ab Abkürzungen. Dabei verliert man schnell den Überblick, besonders, wenn man sich nicht täglich mit den entsprechenden Themen beschäftigt. Weiterhin kommt erschwerend hinzu, dass manche dieser Abkürzungen zwei Bedeutungen haben oder nicht einheitlich verwendet werden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben wir eine Übersicht an Abkürzungen zusammengestellt, die für fortgeschrittene Anwender relevant sind.

AIA

– Auftraggeber-Informations-Anforderungen –

Regeln, wer wann wie welche Daten übergibt. AIA werden in der Regel vom Auftraggeber (ggf. unterstützt durch den BIM-Manager) erstellt.

AIM

– Asset-Informationsmodell –

AIM bezeichnet nach DIN EN ISO 19650 das BIM-Gebäudemodell während der Betriebsphase.

BAP

– BIM Abwicklungsplan, BIM-Ablaufplan oder BIM-Ausführungsplan –

(Englisch: BEP = BIM Execution Plan) Legt fest, wie ein BIM-Projekt ablaufen soll bzw. wie die AIA umzusetzen sind. Es werden sowohl Prozesse auch als die Qualitätskontrolle beschrieben.

BCF

– BIM Collaboration Format –

Format für die modellbasierte Kommunikation, Zusammenarbeit und Übergabe von Issues/Mängeln. Offener und herstellerunabhängiger Standard.

GAEB

Vom Gemeinsamen Ausschuss Elektronik im Bauwesen entwickeltes Format. XML-basierte, für herstellerunabhängigen Austausch von Informationen im Bereich AVA.

GIS

– Geoinformationssystem oder auch Geographisches Informationssystem –

Informationssystem für räumliche Daten. Viele Ähnlichkeiten zu BIM vorhanden, jedoch sind abgebildete Bereiche deutlich größer (Städte, Verwaltungsbezirke, Bundesländer und größer).

IDM

– Information Delivery Manual –

Regelt Prozesse und Anforderungen an den Informationsaustausch.

ILH

– Informations-Lieferungs-Handbuch –

Die deutsche Übersetzung von IDM.

MVD

– Model View Definition –

Bildet eine bestimmte (Fach-)Sicht auf ein IFC-Modell ab. Dient dem Datenaustausch für einen konkreten Anwendungsfall.

PIM

– Projektinformationsmodell –

Bezeichnet nach DIN EN ISO 19650 das BIM-Gebäudemodell während der Planungs- und Bauausführungsphase.

Dieser Blogbeitrag gehört zu einer Serie. Im Folgenden verlinken wir Ihnen alle Beiträge aus der Reihe:

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Auflistungen dementsprechend jeweils nicht vollständig sind und auch die Einteilungen Spielraum für Diskussionen bieten.

Ihr Ansprechpartner:

Wenzel Gierlich

Mail: wgierlich@nti.biz
Telefon: 0371 4000 70-716


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