Die nächste Generation der Produktentwicklung - Autodesk Fusion 360 für Zusammenarbeit & Datenmanagement

11. November 2021 Industrie Sarah Feustel

Ein Workflow so flexibel wie Ihre Produkte: Integriertes Datenmanagement und standortübergreifende Zusammenarbeit Ihrer Projektteams bis hin zur Interaktion mit Ihren Kunden direkt am aktuellen Produktentwurf! – Teil 2 unserer 3-teiligen Blog-Reihe in Anlehnung an unsere Online-Veranstaltung „Autodesk Fusion 360: Die nächste Generation der Produktentwicklung“

Dieser Beitrag gehört zu einer Serie. Die anderen Beiträge finden Sie nach Veröffentlichung hier:

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Teil 2: Die nächste Generation der Produktentwicklung: Zusammenarbeit & Datenmanagement mit Fusion 360

Im 2. Teil geht es um Zusammenarbeit & Datenmanagement. Aber was bedeutet Produktdatenmanagement überhaupt? Wie Helmar im Video bereits erwähnt hat, ist PDM eine Strategie für die Verwaltung von produktbezogenen Informationen und von Konstruktionsprozessen. Beim Thema Produktdatenmanagement stehen 3 wesentliche Punkte im Vordergrund: Daten, Personen und Prozesse.

PDM = Produktdatenmanagement
PDM = Produktdatenmanagement

Mit einem PDM-System soll vor allem die Erfassung, Suche und Wiederverwendung von Daten erleichtert werden. Zu häufig merken Unternehmen erst sehr spät, dass ein derartiges System abhängig von Datenmenge, Anzahl der im Prozess involvierten Personen und notwendigen Schnittstellen bereits frühzeitig integriert werden sollte.

Neben Daten spielen auch Personen eine Rolle. Je nach Abteilung, Rolle und Aufgabenbereich gibt es unterschiedliche Rechte und Befugnisse, z.B. möchte die Konstruktionsabteilung vermeiden, dass Kollegen aus Vertrieb oder Einkauf versehentlich Daten löschen oder verschieben. Gleichzeitig wäre es aber für die genannten Abteilungen sinnvoll, Lesezugriff auf gewisse Daten zu haben und zu wissen, welche die aktuelle Version einer Datei ist. Und wenn wir von Zusammenarbeit reden, erstreckt sich diese oft nicht nur auf interne Personen, sondern auch auf Externe. So benötigt vielleicht unser Partnerunternehmen für die Fertigung einen definierten Zugriff auf freigegebene Daten oder unser Kunde, der die Daten sichten und uns Feedback geben möchte.

Wenn nun Daten, Personen und Systeme nach gewissen Regeln verknüpft werden sollen, entstehen Prozesse. Das kann zum Beispiel der Freigabeprozess unserer Produkte sein. Hier muss definiert werden, wer wann welche Daten bearbeiten, prüfen oder freigeben darf. In solche Prozesse können Automatisierungen eingebunden werden, die bei einem Ereignis eine Tätigkeit ausführen. Beispiel: Bei Freigabe unserer Konstruktion wird automatisch die Stückliste generiert und an das verknüpfte ERP-System übertragen.

Ein Großteil dieser Punkte ist standardmäßig in Autodesk Fusion 360 integriert!

Fusion 360: integriertes Datenmanagement
Fusion 360: Integriertes Datenmanagement

Zentrales Element ist die Datenablage in der Cloud. Beim Speichern von Dateien werden automatisch neue Versionen erzeugt, die mit Zeitstempel und Bearbeiter hinterlegt werden. Verlinkte Bauteile und Zeichnungen können problemlos umbenannt und verschoben werden – auch hier werden die Referenzen und Beziehungen automatisch repariert. Ich sehe also auf einen Blick, wer wann welche Designs geändert hat und kann jederzeit zu einem früheren Stand zurückkehren. Über den Webzugriff können auch „Nicht-Konstrukteure“ die Daten sichten und je nach Berechtigung, Änderungen an Speicherort, Name und Eigenschaften vornehmen oder einen Kommentar an der Konstruktion hinterlassen.

Im Video ist zu sehen, wie Helmar über den Webzugriff im Online-Viewer das Design begutachtet und Danny einen Hinweis für eine Änderung hinterlässt. Diese Kommentare werden dem Konstrukteur direkt in Fusion 360 gepostet. Der integrierte Online-Viewer besitzt einige wichtige Werkzeuge, darunter z.B. das Auflösen von Baugruppen, Schnittansichten, eine Messfunktion und die Kommentarfunktion – alles wichtige Features für Kollegen aus Einkauf, Vertrieb, Fertigung und sonstige Beteiligte.

Integrierter Online-Viewer in Fusion 360
Integrierter Online-Viewer in Fusion 360

Weiterhin kann über einen freigegebenen Link auch eine externe Person eingeladen werden. Der Empfänger hat immer Zugriff auf die aktuelle Version unseres Designs. Der Link kann zusätzlich passwortgeschützt werden und ist jederzeit deaktivierbar. Über diesen Link gestaltet sich aber auch der Datenaustausch super einfach! Ist die Option „Download“ aktiviert, kann der Empfänger das gewünschte Downloadformat selbst bestimmen. Zur Auswahl stehen neben Fusion 360 Archiv und Inventor auch die gängigen Austauschformate wie Step, DWG, STL etc.

Den kompletten Workflow und einige Möglichkeiten zeigen wir im obigen Video.

Abschluss von Teil 2 unserer Vortrags-Reihe bildet das Thema Visualisierung. Fusion 360 beinhaltet den Arbeitsbereich „Rendern“. Hier lassen sich mit wenigen Klicks neben der Szene auch nochmal die Darstellungen anpassen, Aufkleber auf unser Modell bringen und im Handumdrehen schöne Renderings generieren. Das Rendern selbst kann lokal erfolgen oder alternativ in der Cloud.

Visualisierung / Renderings in Fusion 360

Im nächsten Teil unserer Vortrags-Reihe geht es um das Thema Fertigung. Seid gespannt!

Ihr Ansprechpartner:

Danny Maynicke

Mail: dmaynicke@nti.biz
Telefon: 0371 4000 70-517


1 Kommentar


Alexander Rettich sagt:

Super Update zu Fusion 360! Top!

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