Die nächste Generation der Produktentwicklung - Autodesk Fusion 360 für die Fertigung

3. Dezember 2021 Industrie Sarah Feustel

Immer aktuelle Fertigungsdaten durch die integrierte CAD/CAM-Lösung: So fertigen Sie komplexe Bauteile in kürzerer Zeit und höherer Qualität! Autodesk Fusion 360 für die Fertigung – Teil 3 unserer 3-teiligen Blog-Reihe in Anlehnung an unsere Online-Veranstaltung „Autodesk Fusion 360: Die nächste Generation der Produktentwicklung“

Dieser Beitrag gehört zu einer Serie. Die anderen Beiträge finden Sie nach Veröffentlichung hier:

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Teil 3: Die nächste Generation der Produktentwicklung: Autodesk Fusion 360 für die Fertigung

Der 3. Teil unserer Blog-Reihe dreht sich um das Thema Fertigung. Neben dem Bereich für die additive Fertigung gibt es in Autodesk Fusion 360 auch ein umfangreiches CAM-Modul für die Fräs-, Dreh- und Schneidbearbeitung. Aber was bedeutet CAM eigentlich?

Fertigung - CAM
CAM = Computer Aided Manufacturing

CAM steht für die rechnergestützte Fertigung. Eine CAM-Software ist eine von der CNC unabhängige Software, zur Erstellung von Werkzeugwegen. Die Ausgabe des NC-Files aber erfolgt über einen Post-Prozessor und ist steuerungs- bzw. maschinenspezifisch.

Die Vorteile einer CAM-Software sind unter anderem:

  • Schnellere Erstellung NC-File – gegenüber manueller Programmierung
  • Fehlerreduzierung
  • Simulation inkl. Spannmittel/Maschine
  • Schnellere Bearbeitung
  • Verbesserte Qualität

Ein integriertes CAD-CAM-Modul, so, wie es in Fusion 360 enthalten ist, hat weiterhin den Vorteil, dass zwischen dem 3D-Modell und unserem CAM-Setup eine Verbindung besteht. Diese Verbindung ermöglicht eine Aktualisierung der Werkzeugwege, sobald sich die Modellgeometrie ändert. Es muss also nicht alles neu programmiert werden – in der Regel genügt ein Update des Setups.

In unserem Beispiel haben wir eine zusätzliche „Hürde“ eingebaut. Das zu fräsende Bauteil stammt nicht aus Fusion 360, sondern ist eine referenzierte Inventor-Bauteildatei (*.ipt).

Fertigung - Fusion 360 Umgebung „Fertigen“
Fusion 360 Umgebung „Fertigen“

In der Setup-Definition lässt sich das Werkstück Koordinatensystem neu ausrichten, der Nullpunkt bestimmen und das Rohteil definieren. Nachdem die Einstellungen durchgeführt sind, erstellten wir einige Bearbeitungsstrategien, um die Rückseite unseres Monitors zu fräsen.

Die generierten Werkzeugwege lassen sich direkt in Fusion 360 simulieren – bis hin zur kompletten Maschinensimulation. Weiterhin kann ein Einstellblatt automatisch generiert werden. Dieses erleichert dem Maschinenbediener das Rüsten und die Vorbereitung. Dieses Einstellblatt enthält alle relevanten Informationen, wie z.B. alle verwendeten Werkzeuge mit Namen und Nummer, die verwendeten Strategien, Maße für Roh- und Fertigteil, geschätzte Zykluszeiten usw.

Schlussendlich kann über den angepassten Post-Prozessor das maschinenlesbare NC-File ausgegeben und auf der Maschine abgearbeitet werden.

Am Ende unseres Videos haben wir in Autodesk Inventor nochmal eine Änderung am Modell durchgeführt, eine neue Version in unser Fusion Team gepusht und die Werkzeugwege neu generieren lassen.

Ihr Ansprechpartner:

Danny Maynicke

Mail: dmaynicke@nti.biz
Telefon: 0371 4000 70-517


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