Von der grünen Wiese zum Industriegebiet: Geländemodellierung mit Autodesk Civil 3D – ein Erfahrungsbericht

8. Februar 2022 Bauindustrie / BIM Sarah Feustel

Das Architektur- und Ingenieurbüro HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER plant im Auftrag der Stadt Schmalkalden die Erschließung eines über 35 Hektar großen Areals, auf dem ein neues Industrie- und Gewerbegebiet entstehen soll. Eine besondere Herausforderung liegt in der anspruchsvollen Topografie, die große Erdbewegung erfordert: Die Planer rechnen mit einem Volumen von rund 350.000 m³ Auf- und Abtrag beim Anlegen der Terrassenstruktur. Da zudem eine Anbindung an das bestehende Verkehrsnetz geplant ist, entschied sich HSP mit Autodesk Civil 3D für eine Lösung, die Verkehrs- wie auch Geländemodellierung abbildet.

Architektur, Technik, Ingenieurbau: Lösungen aus einer Hand

Mit seinen 130 Mitarbeitern bündelt HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER seine Kompetenzen durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachbereiche innerhalb der Architektur, des Ingenieurbaus und der Technik und kann dabei vollständig alle Leistungen im eigenen Haus abbilden.

Schulungen auf Augenhöhe

Dabei setzt das Unternehmen großen Wert auf die kontinuierliche Fortbildung und Schulung des eigenen Personals – wie auch im Erschließungsprojekt in Schmalkalden.

An dieser Stelle kommt die CADsys GmbH ins Spiel. Neben der Grundlagenschulung Tiefbau widmeten sich spezifische Projektschulungen konkreten Detailthemen des Projekts. Carolin Leipold, Leiterin Anwendungsbetreuung und Spezialistin für BIM sowie Infrastruktur bei CADsys: „Uns ist wichtig, dass wir keine bloßen Produktschulungen machen […]. Wir arbeiten vielmehr grundsätzlich kundenindividuell: Wo sind die besonderen Herausforderungen? Welche Aspekte sind in genau dieser Projektphase wichtig?“

Vom zwei- zum dreidimensionalen Denken

Das Vorhaben in Schmalkalden erforderte ein völliges Umdenken. Esther Hunsicker, Diplom-Ingenieurin im Fachbereich Abwasserbeseitigung/Wasserbau bei HSP, erinnert sich:

„Ursprünglich in 2D gestartet, ist das Projekt schnell an seine Grenzen gekommen, da es in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll ist: Große Erdbewegungen, eine komplexe Anbindung an das bestehende Straßennetz, die Planung eines Kreisverkehrs und Wendehammers in einer anspruchsvollen Topografie sowie die Anordnung und Trassierung zahlreicher Abwasser-, Trinkwasser-, Gas- und Stromleitungen sind nur einige der Aspekte. Der frühe Wechsel zu Civil 3D war unserer Meinung nach der entscheidende Schritt, um allen aktuellen Anforderungen begegnen zu können und zudem auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.“

Geländemodellierung

Projektleiter Sascha Kück erklärt: „Der Wechsel von 2D – in diesem Fall AutoCAD – zu Civil 3D fiel auch nicht allen Beteiligten auf Anhieb leicht. Hier war es für uns besonders wichtig, von CADsys professionell begleitet zu werden.“

Ausblick: Gemeinsam tradierte Denkmuster ändern

Mit Autodesk Civil 3D hat sich HSP für eine flexible Lösung entschieden, die auch eine Anpassung an künftige Anforderungen erlaubt – Stichwort Building Information Modeling (BIM). Esther Hunsicker sieht die Entwicklung klar Richtung 3D: „Auch wenn es für einige Kolleginnen und Kollegen noch gewöhnungsbedürftig ist und die ersten Entwürfe vielleicht etwas länger als gewohnt dauern: Es lohnt sich, wenn wir bei der Planung von ähnlichen Projekten künftig gleich mit Civil 3D starten.“

Den vollständigen Erfahrungsbericht lesen Sie unter
www.cadsys.de/kompetenzen/referenzen

Hier lesen Sie einen weiteren Referenzbericht im Bereich Autodesk Civil 3D:
Geländeplanung und Mengenermittlung mit Autodesk Civil 3D – ein Erfahrungsbericht


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